San Francisco: - C -
Cable Cars
Die Cable Cars gehören wohl zu den bekanntesten und außergewöhnlichsten Fortbewegungsmitteln der Stadt. Eine Fahrt mit diesem Gefährt ist ein MUSS für jeden Besucher der Stadt.
Zur Geschichte:
Die erste öffentliche Linie wurde 1873 durch Andrew Hallidie in Betrieb genommen. Den Antrieb übernahmen zuerst Pferde, die später aber durch eine Dampfmaschine ersetzt wurden. Alle Linien wurden leider durch das große Erdbeben 1906 zerstört (siehe San-Andreas-Verwerfung). Im Jahr 1912 wurden zwar acht Linien wieder in Betrieb genommen, doch viele Strecken wurden bis zum Jahr 1964 wieder geschlossen. Viele Bürger der Stadt wehrten sich daraufhin erfolgreich gegen eine komplette Stilllegung und erreichten, dass die Cable Cars als Nationaldenkmal der USA erhalten blieben. Diesen Status trägt die Bahn seit dem 1. Oktober 1964. Heute existieren nur noch drei Linien: Die Powell / Hyde Linie, die Powell / Mason Linie und die California Linie.
Zur Funktionsweise:
In der Straße befindet sich ein langes Stahlseil, welches über einen Rollenantrieb bewegt wird. Soll sich das Cable Car fortbewegen, so muss der Fahrer sich nur in das Kabel einklinken. Soll der Wagen wieder anhalten, so muß der Fahrer das Kabel loslassen und ein zusätzlicher Bremser stoppt und fixiert ihn an der momentanen Halteposition. Auch die Endstationen der Cable Cars sind für Besucher interessant. Dort befindet sich eine Drehscheibe, auch Turnaround genannt, mit dessen Hilfe die Wagen von Hand gewendet werden.
Cable Car Barn
Der Antrieb für die Seile der Cable Cars befindet sich im Cable Car Barn, wo sich auch das Museum befindet. Im Museum kann sich der Besucher über die Geschichte und technischen Funktion der Cable Cars informieren. Das Museum liegt an der Ecke Mason Street und Washington Street. Der Eintritt ist übrigens kostenlos!
(Anschrift: Cable Car Museum, 1201 Mason Street, San Francisco, CA 94108)
Castro District (The Castro)
Der Castro District (The Castro), auch unter dem Namen "Eureka Valley" bekannt, ist das Zentrum der "gay community". Schon aus der Ferne kann man überall die Fahne in Regenbogenfarben wehen sehen, die weltweit als das Erkennungssymbol der Szene gilt.
Chinatown
Zu den größten Chinatowns in den Vereinigten Staaten gehört mit ca. 80000 Einwohnern das Chinatown von San Francisco.
Das Dragongate (Drachentor) markiert offiziell den Eingang zum 24 Häuserblöcken umfassenden chinesischen Viertel, welches 1850 gegründet wurde.
Wenn man meint, in diesem Viertel wird nur in der englischen Sprache kommuniziert, der irrt. Die Hauptsprachen sind hier kantonesisch und Mandarin.
City Hall
Die City Hall ist das Rathaus der Stadt. Montag bis Freitag hat die City Hall zwischen 8 Uhr und 20 Uhr geöffnet. Um 10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr kann man an Führungen teilnehmen. Am Samstag ist die City Hall zwischen 12 Uhr und 16 Uhr geöffnet. Führungen finden dann nur um 12:30 Uhr und 14 Uhr statt.
(Anschrift: 1 Dr. Carlton B, Goodlett Place, (Civic Center), San Francisco, CA 94102)
Cliff House
Das Cliff House ist ein Restaurant, welches direkt auf einer Klippe an der westlichsten Seite von San Francisco erbaut wurde. Von hier aus ist ein schöner Blick auf den Ozean möglich. Das ursprüngliche Gebäude wurde 1895 von Adolph Sutro erbaut.
(Anschrift: Cliff House, 1090 Point Lobos, San Francisco, CA 94121)
Coit Tower
Der Coit Tower ist ein 64 m hoher Turm auf dem Telegraph Hill. Erbaut wurde er 1934 von Arthur Brown Jr. und Henry Howard. Das Geld für den Bau stammt von Lilly Hitchcock Coits, die schon immer die Feuerwehrmänner verehrt hatte. Nach ihren Tod hinterließ sie der Stadt Geld, mit dem letztendlich der Turm gebaut wurde. Er wurde zu Ehren der Feuerwehr gebaut und stellt das Mündungsrohr eines Löschschlauches dar. Im Inneren des Turmes befindet sich ein kleiner Souvenirladen, wo auch die Eintrittskarte gelöst werden muss. Mit einem Fahrstuhl gelangt man nun auf die Aussichtsplattform, von der man einen guten Rundumblick auf die Stadt hat.
(Anschrift: 1 Telegraph Hill Boulevard, San Francisco, CA 94133-3106)
Corona Heights Park
Der Corona Heights Park befindet sich im Haight-Ashbury-District und südlich des Buena Vista Parks. Es ist eine deutlich sichtbare Erhebung, die für Besucher eine gute Aussichtsplattform bietet. Unterhalb der Erhebung befindet sich das Randall Museum.
|