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Linux: Disketten unter Linux formatieren |
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Disketten unter Linux formatieren
Die hier aufgeführten Beispiele beziehen sich auf eine Diskette, die sich im Laufwerk "A" (/dev/fd0) befindet. Zu beachten ist, dass sich nach der Berabeitung mit "fdformat" noch kein Filesystem auf dem Datenträger befindet. Man kann das so betrachten, als ob ein DOS-Laufwerk mit "fdisk" partitioniert wurde.
1. Datenträger mit Low-Level einrichten (partitionieren).
Eine 720 kByte Diskette:
fdformat -n /dev/fd0h720
Eine 1440 kByte Diskette:
fdformat -n /dev/fd0h1440
Der Parameter "-n" bedeutet:
Unterdrückt die Verifizierung der formatierten Diskette.
2. Datenträger mit einem Filesystem ausstatten.
Minix-Filesystem (UNIX, veraltet (max 64 MB möglich)):
mkfs -t minix /dev/fd0
Ext2-Filesystem (UNIX, aktuell wäre ext3):
mkfs -t ext2 /dev/fd0
[*] VFAT-Filesystem (Microsoft Windows 95 / MS-DOS 7.x):
mkfs -t vfat /dev/fd0
[*] FAT-Filesystem (MS-DOS < 7.0):
mkfs -t msdos /dev/fd0
[*] Das funktioniert natürlich nur, wenn die entsprechende
Kernel-Unterstützung für das Filesystem implementiert wurde! Das ist
aber bei den meisten aktuellen Distributionen der Fall.
Dies sind natürlich nur einige Beispiele. Unter den grafischen
Oberflächen wie KDE oder Gnome läßt sich dieses natürlich einfacher
erledigen.
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